Von Gründonnerstag bis Ostermontag fand das diesjährige weltweit größte Schachturnier – das Grenke-Open – in Karlsruhe statt. Bis auf die Teilnehmer/innen der beiden Kandidatenturniere auf Zypern konnte der Turnierdirektor Sven Noppes quasi 200 GM, IM, WGM, WIM – also die gesamte Weltelite des Männer- u. Frauenschachs nach Karlsruhe bringen. Und – das sei gesagt – nicht nur die, sondern auch 3.400 normalsterbliche Schachstrategen. Das ist auch das Credo des Grenke-Opens – die Begegnung des Vereinspielers, des Turnierschachspielers, des Titelanwärters, des Titelträgers und des Großmeister miteinander – friedlich, unpolitisch und kosmopolitisch.
Somit spannte sich in diesem Winter/Frühjahr vom Xmas-Open nebst Normenturnier in Basel, über das Inzlinger Wasserschloß-Open bis hin zum Grenke-Open der Turnierbogen hier im Südbadischen auf.
Knapp 250, gefolgt von 70 und dann nahezu 3.600 Teilnehmer waren die Zahlen, v.a. letztere stellte einen neuen Teilnehmerrekord da.
Auch aus dem Freiburger Schachbezirk mischten sich einige mutige Gladiatoren und eine Amazone in den Arenen des Grenke-Open unter die Kämpfenden und Denkenden. Die meisten spielten das klassische Schach, aber es gab auch FreestyleChess Enthusiasten.
Allen voran Nicholas Paltrinieri der 53. im klassischen A-Open wurde
So war Hanna van Almsick einmal mehr im Turnierschach
unterwegs, auch die Bezirksvorstandsmitglieder Michail Gkegkas und Benedikt Riesterer
bewiesen Turnierhärte – wobei Benedikt aufgrund des österlichen Schienenersatzverkehr gleich ganze Härte bewies: er radelte nach Karlsruhe – , auch das Vater-Sohn-Gespann Metz wollte es
wissen, auch unsere jungen Kaderspieler Leandro Hass nebst Schwester Valentina Haas, Linus Sonnenfeld sowie Philipp Vilain
ließen sich nicht lange bitten, auch der Grandseigneur des Bezirks Gerhard Prill kam an die Bretter, Patrick Berg, der VL-Aufsteiger,
konnte auch nicht widerstehen, Thomas Ahner fand Freude am FreestyleChess und hatte es in der 1. Runde gleich mit dem Super- Großmeister und Reykjavik-Sieger Amin Tabatabaei zu tun, und unterlag nur knapp.
Auch aus dem Hochrhein – ggf. bald zum Schachbezirk Freiburg gehörend – waren Spieler mit von der Partie: Nico Brandl, Benny – wahrscheinlich der bestgekleideste Teilnehmer – und Schachfreund Schell.
Nächstes Jahr – so skizzierte Sven Noppes – wird es das Grenke-Open 2027, die Vorbereitungen laufen bereits, geben. Eventuell dann in der Stadthalle oder auf dem Messegelände. Dennoch: er wird jedem Teilnehmer, der dabei sein möchte, die Teilnahme garantieren – ob in der Schwarzwaldhalle oder am neuen Standort.
