Oberliga + Verbandsrunde 25/26 beendet

Die Verbandsrunde 25/26 ist am 10.05.26 mit der 9. Runde abgeschlossen worden. Die Oberliga beendete ihre Saison bereits am 26.04. Dort spielten zwei Vereine aus dem Schachbezirk Freiburg mit: der SK Freiburg-Zähringen v. 1887 und der SC Heitersheim.

Verbandsrunden-Termine für die Saison 26/27:

18.10., 08.11., 06.12,26 / 17.01., 31.01., 28.02., 21.03., 18.04., 06.06.27.

Enttäuschend konnten sich die Zähringer in der vierthöchsten Spielklasse nicht halten, und steigen nicht nur aufgrund zu weniger BP ab. Der Neuling und Aufsteiger – SC Heitersheim – konnte sich hingegen mit einem 6. Platz im Mittelfeld platzieren und sich somit etablieren. Das interne Bezirksduell beider Teams endete 4:4.

In der Verbandsliga Süd – die fünfthöchste Spielklasse im deutschen Schach – kämpften 5 Vereine aus dem Bezirk Freiburg mit ihren ersten Mannschaften um die Plätze. Trotz stärkster und DWZ-höherer Besetzung gelang es dem SC Oberwinden nicht, den sicher geglaubten Aufstieg ins Ziel zu bringen. Beim fast feststehenden Abstiegskandidaten SC Ötigheim gelang den Oberwindern das Missgeschick, – zu verlieren. Gleichzeitig besiegte in der letzten Runde der SC Brombach die erneut in Unterzahl angetretene SGEM Dreisamtal – wenn auch knapp – mit 4,5:3,5. Und somit konnte der SC Brombach auf der Ziellinie die Oberwinder noch abfangen, und steigt in die Oberliga auf.

Leider sind durch das Abstiegsdrama in der letzten Runde – mit einem halben Punkt mehr, also mit einem Sieg der Horbener über die OSG, wäre Baden-Baden 5 abgestiegen und nicht die Schachfreunde um die Bergs –  die SF Ettenheim zurück in die Landesliga abgestiegen, obwohl sie gerade erst aufgestiegen waren; es bleibt zu hoffen, dass sie Stehvermögen zeigen und den Wiederaufstieg in der kommenden Saison schaffen.

Volles Haus mit 8 Teams beim SC Horben

Dreisamtal, Horben und Emmendingen spielten eine durchwachsene Saison. Emmendingen sah lange Zeit wie ein sicherer Absteiger aus, Dreisamtal spielte oft unterbesetzt und hätte sicherlich mehr erreichen können und die Bergdörfler machten es bis zuletzt unnötig spannend. Von allen drei Teams kann und sollte man die nächste Saison mehr erwarten dürfen. Zumal der SC Horben die einzige Mannschaft im Schachbezirk Freiburg ist, die gleich zwei Schach-Großmeister in ihren Reihen zählt, Dreisamtal mit 3 IM antreten kann und Emmendingen auf Bundesligaerfahrung zurückgreifen kann. So diese drei Teams Konstanz zeigen, können sie sicherlich um den Aufstieg mitspielen. Allerdings kommen die Zähringer zurück in die VL, und es bleibt abzuwarten wie und ob der OL-Absteiger ambitioniert ans Werk gehen wird. Seinen Ambitionen in der zweiten OL-Saison ist der Traditionsklub mit dem Abstieg nicht gerecht worden;  im Gegensatz zu den Zähringer Frauen, die sich weiterhin im Oberhaus des Deutschen Frauenschachs aufhalten werden – nicht zuletzt aufgrund ihres Kampfgeistes und ihrem Teamspirit.

Aus der Landesliga Süd 2 wurde nunmehr der SK Freiburg Wiehre mit null Punkten in die Bereichsliga durchgereicht. Wie es mit dem Verein nach dem plötzlichen Verlassen des Mäzens M. Stock weitergeht, scheint unklar zu sein.

Aus der Bereichsliga Süd 2 steigt der SK Freiburg West wieder in die Landesliga auf. Da kamen gleich drei Teams mit Punktgleichheit ins Ziel, so dass die BP-Zahl entscheiden musste: der SK FR West liegt knapp vor dem SC Oberwinden und dem SK Endingen. Aus der Bereichsliga Süd 3 steigt der SC Umkirch in die Landesliga auf.

Aus der Bezirksklasse steigen die die SF Ettenheim mit ihrer 2. Mannschaft sowie die Zähringer mit ihrem 3. Team auf.

Und aus der A-Klasse steigen die Staufener sowie die 2. Mannschaft der Wiehrer auf. Des Weiteren steigen aus der B-Klasse die Heitersheimer mit der 5. Mannschaft der Zähringer auf. Heitersheim steigt auch aus der C-Klasse mit den Merzhausenern auf.

4 Jugendteams beim SC Horben im Duell

Allen Aufsteigern wünscht der Bezirksvorstand  ein gutes Gelingen in der höheren Liga in der kommenden Saison und gratuliert herzlich. Den abgestiegenen Teams wünscht der Vorstand Stehvermögen und die Kraft für einen möglichen Wiederaufstieg.