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Grenke-Open 2026

Von Gründonnerstag bis Ostermontag fand das diesjährige weltweit größte Schachturnier – das Grenke-Open  – in Karlsruhe  statt.  Bis auf  die  Teilnehmer/innen  der  beiden  Kandidatenturniere  auf  Zypern  konnte  der  Turnierdirektor  Sven  Noppes  quasi  200  GM, IM, WGM, WIM – also die  gesamte  Weltelite  des  Männer-  u.  Frauenschachs  nach Karlsruhe  bringen.  Und  – das  sei  gesagt – nicht  nur  die,  sondern  auch  3.400 normalsterbliche  Schachstrategen.  Das  ist auch das Credo  des  Grenke-Opens  – die  Begegnung  des  Vereinspielers,  des  Turnierschachspielers,  des  Titelanwärters,  des  Titelträgers und des Großmeister miteinander  – friedlich,  unpolitisch  und  kosmopolitisch.

Somit spannte sich in diesem Winter/Frühjahr vom Xmas-Open nebst Normenturnier in Basel, über das Inzlinger Wasserschloß-Open bis hin zum Grenke-Open der Turnierbogen hier im Südbadischen auf.

Knapp 250, gefolgt von 70 und dann nahezu 3.600 Teilnehmer waren die Zahlen, v.a. letztere stellte einen neuen Teilnehmerrekord da.

Auch aus dem Freiburger Schachbezirk mischten sich einige mutige Gladiatoren und eine Amazone in den Arenen des Grenke-Open unter die Kämpfenden und Denkenden. Die meisten spielten das klassische Schach, aber es gab auch FreestyleChess Enthusiasten.

Allen voran Nicholas Paltrinieri der 53. im klassischen A-Open wurde

So war Hanna van Almsick einmal mehr im Turnierschach unterwegs, auch die Bezirksvorstandsmitglieder Michail Gkegkas und Benedikt Riesterer bewiesen Turnierhärte – wobei Benedikt aufgrund des österlichen Schienenersatzverkehr gleich ganze Härte bewies: er radelte nach Karlsruhe – , auch das Vater-Sohn-Gespann Metz wollte es wissen, auch unsere jungen Kaderspieler Leandro Hass nebst Schwester Valentina Haas, Linus Sonnenfeld sowie Philipp Vilain ließen sich nicht lange bitten, auch der Grandseigneur des Bezirks Gerhard Prill kam an die Bretter, Patrick Berg, der VL-Aufsteiger, konnte auch nicht widerstehen, Thomas Ahner fand Freude am FreestyleChess und hatte es in der 1. Runde gleich mit dem Super- Großmeister und Reykjavik-Sieger Amin Tabatabaei zu tun, und unterlag nur knapp.

Auch aus dem Hochrhein – ggf. bald zum Schachbezirk Freiburg gehörend – waren Spieler mit von der Partie: Nico Brandl, Benny – wahrscheinlich der bestgekleideste Teilnehmer – und Schachfreund Schell.

Nächstes Jahr – so skizzierte Sven Noppes – wird es das Grenke-Open 2027, die Vorbereitungen laufen bereits, geben. Eventuell dann in der Stadthalle oder auf dem Messegelände. Dennoch: er wird jedem Teilnehmer, der dabei sein möchte, die Teilnahme garantieren – ob in der Schwarzwaldhalle oder am neuen Standort.

Oberwinden ist Bezirkspokal-Mannschaftsmeister

Nicht nur im Zähringer Keller wurde wahrscheinlich um die Meisterschaft gespielt: auch im Bezirk wurde am letzten Freitag um die hiesige Pokalmeisterschaft der 4er-Teams gekämpft!  Und hier besiegte der SC Oberwinden den SC Heitersheim im Bezirkspokal der Mannschaften mit 3,5 : 0,5 und ist damit der diesjährige Pokal-Mannschaftsmeister geworden.

Damit hat sich Oberwinden für die Badische Ebene qualifiziert und der Bezirksvorstand gratuliert herzlich zu diesem Erfolg.

Zähringer Amazonen besiegen Tabellennachbarn Deizisau !!!

Wer an diesem Wochenende Spitzenschach sehen wollte, kam und mußte an diesem Wochenende  in den Zähringer Keller kommen..

Nicht nur Carlsen Bezwingerin GM Nino Batsiashvili (2462), – gerade erst georgische Landesmeisterin geworden – , sondern weitere GM und IM, deutsche Nationalspielerinnen sowie anderer Nationen waren dort am Brett zu sehen, – nichtzuletzt die amtierende Europameisterin Teodora Injac.

Zu dem kam es zu dem Spitzenduell zwischen dem Tabellenführer Schwäbisch Hall und dem Verfolger OSG Baden-Baden. Und es fiel womöglich eine Vorentscheidung um die deutsche Meisterschaft der Frauenbundesliga im Zähringer Keller. Beide Teams waren bis Samstagabend ungeschlagen:  doch  am  Sonntag  schlug  Schwäbisch  Hall  die  OSG  Baden-Baden  deutlich  mit  4,5:1,5,  wobei an  den  Brettern  1 + 6 der Vorteil bis weit ins Mittelspiel auf  Seiten der  Badenerinnen  lag,  der  aber  in  der Zeitnotphase  verspielt  wurde.  Die   Frauen  aus  Schwaben  brachten  an  diesem  Wochenende  ihre  Top  6 gesetzten  Spielerinnen ans  Brett:  der  ELO-Durchschnitt   betrug  2415.  Das  ist  wesentlich mehr  als  der  letztjährige Bundesligaabsteiger,  der  HSK  Lister  Turm  aus  Hannover,  jemals in  seinen  Kämpfen  aufstellen  konnte.

Und ganz überraschend rangen die Zähringer Frauen ihre Tabellennachbarinnen aus Deizisau mit 4:2 nieder; so dass nunmehr in dem 3-rundigen Saisonabschluss vom 17. – 19.04.26 in Bad Königshofen der Klassenerhalt möglich erscheint. Allerdings wird das nur gelingen, wenn die Zähringer Amazonen mit Mader, Trabert, Barbara und Sarah Hund, Tsakona, Paddock, Spiegelberg und Wellenreich antreten. Gerade WGM Bettina Trabert hülfe der Mannschaft enorm. Auch Sarah Hund ist in dieser ersten Frauenbundesliga-Saison eine beeindruckende Verstärkung, zumal sie durch ihre Performance in dieser Spielzeit nebst aktuellen Turnierergebnissen den WFM-TItel erwirbt. Es bleibt zu hoffen, daß die Zähringer Frauen in Bestbesetzung zum Endrundenabschluss antreten.

Für den Schachbezirk sowie für das Freiburger Frauenschach wäre es eine enorme Bereicherung weiterhin eine erstklassige Mannschaft in der Stadt zu haben.

Sicherlich drücken alle Freiburger Schachspieler/-innen sowie der Bezirksvorstand den Zähringer Frauen beide Daumen und wünschen ihnen das Quäntchen Stellungsglück zum Klassenerhalt.


36. Staufer-Open: H. van Almsick und B. Metz auf dem Podium

Einige Spieler und eine Spielerin des Freiburger Schachbezirkes reisten nach Schwäbisch Gmünd an, um sich dort mit mehr als 600 Schachfreunden  – eine neue Rekordbeteiligung – in einem A- u. B-Open zu messen. Etliche Großmeister, IMs und viele weitere Titelträger und Titelträgerinnen bildeten ein illustres Schauspiel von Konzentration, Kontemplation und Kondition. Überhaupt waren sehr viele weibliche Teilnehmerinnen in beiden Gruppen vertreten. Das 9-rundige Turnier erforderte Disziplin, Turnierhärte und ein gutes Stehvermögen  – i. G. wie auch bei den vorherigen 35 Durchführungen.

GM Vitaly Sivuk (Sfr. Wolfhagen) gewann das A-Open. Vasileios Telioridis setzte sich knapp nach Wertung im B-Open durch.

Und hätte WFM Svenja Butenandt, die eine beeindruckende Performance zeigte, ihre Gewinnstellung gegen den Inder IM Suresh Harsh zu Ende gebracht, wäre für die diese junge Spielerin vom FC Bayern München gar der 2. Platz möglich gewesen.

Phänomenal war auch das Remis in der letzten Runde des 11-jährigen Yunqi Li gegen GM Spiridon Skembris – Vater des U16-Blitz-Vizeweltmeisters  Max Skembris vom hiesigen SK Freiburg-Zähringen.

Hannah van Almsick sowie Berthold Metz (beide SK FR West) errangen in ihrer jeweiligen Wertungsklasse Ratingpreise und repräsentierten den Freiburger Schachbezirk auf dem Podium.

Die mitgereisten Freiburger Schachfreunde freuten sich riesig über diesen tollen Erfolg der beiden Südbadener sowie auch der Vorstand herzlich zu den erspielten Ratingpreisen gratuliert.

 

49. Umkircher Neujahrsturnier: SC KUPPENHEIM gewinnt

Das vom SC Umkirch 49. Neujahrsturnier ausgetragene Aufeinandertreffen von Vereinsteams als auch frei aufgestellten Quartetten fand wieder einmal einen großen Anklang auch im weiteren und weiten Umkreis von Freiburg/Umkirch. Und erneut wurde dieses wohl älteste Turnier in unserem Schachbezirk hervorragend von den Schachfreunden des SC Umkirch um den Chef-Organisator Wolfgang Risch organisiert. Dafür gebührt ein großer Dank an den Verein und seine Mitglieder allemal. Der Bezirksvorstand bedankt sich für die Etablierung und fortwährende Durchführung dieser besonderen und beliebten Veranstaltung in unserem Turnierkalender.

Sieger wurde das Team vom SC Kuppenheim vor den Ettlingern& Friends und dem SC Untergrombach. Allein der SC Horben vermochte der außerbezirklichen Konkurrenz Paroli zu bieten und belegte den 4. Platz.

Anbei die Abschlusstabelle wie vom SC Umkirch zur Verfügung gestellt.

NJ_Ergebnisse2026